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Die Oscar-Verleihung am 02. März war für mich eine ganz besondere: Preisträger Jared Leto hielt herzerweichende Dankesrede an seine Mutter und die „sexiest men alive“, Matthew McConaughey und Bradley Cooper, brachten ihre Mamas stattdessen gleich mit. Genau wie Leonardo DiCaprio, der seiner „Irmelin“ sogar einen Platz in der ersten Reihe neben Schauspiel-Hochkarätern wie Michael Douglas und Brad Pitt sicherte und sie vorher stolz durch das Blitzlichtgewitter über den roten Teppich eskortierte.

„Mut zur Mutter“ – das schien das ungeschriebene Motto der 86. Verleihung zu sein. Hollywoods tougheste und begehrteste Kerle demonstrierten keine Angst vor Pathos, vor Gefühlen – und haben damit nicht nur mich stark beeindruckt, bewiesen sie dadurch doch, dass Stärke und Sentimentalität kein Widerspruch sind, sondern im Gegenteil Eigenschaften, die sich gegenseitig potenzieren.

Mir geht es aber auch noch um einen anderen Punkt – nämlich den Mut zur Individualität. Zum Anders-Sein. Zum Querdenken. Zur eigenen Meinung. Zum Anecken – und damit oft „Anstoßen“ – neuer, innovativer Denk-Richtungen. Denn: Sich seiner Einzigartigkeit bewusst zu werden, individuelle Ansichten zu haben, ungewöhnlich zu denken, ist der Weg zu Erfolg und Ausstrahlung!

Wer ständig nach links und rechts schaut, ist stets nur „besser“ oder „schlechter“ als andere! Nicht die Gleichheit anzustreben, sondern den Unterschied zu zelebrieren – das ist der Zaubertrick, aus dem Charisma entsteht. Sich aus der Masse herausheben – dieses Parfum lässt Menschen zu Rockstars, Politikern und Wirtschaftsgrößen werden, gibt Firmen und Unternehmen Profil und Marktwert und macht sie damit zu „Marken“.

Neue Wege, innovative Visionen, ungewöhnliche Strategien – das sind die Bausteine für nachhaltigen Erfolg. Erfolg wiederum potenziert die Ausstrahlung von Menschen und Unternehmen. Und eine faszinierende, überzeugende Ausstrahlung wiederum potenziert den Erfolg. Ein Kreislauf, der sich selber speist – und die Urformel menschlichen und wirtschaftlichen Erfolgs.

Wann hatten Sie das letzte Mal den Mut zum Anders-Sein?

Herzlichst,

Ihre Regina Först

„Glück findet, wer Glück bringt“

Vielen Dank an den Fotografen Dag von Boor für das tolle Foto!

2 Kommentare
  1. Dagmar Fey sagte:

    Wenn ich jetzt so darüber nachdenke fällt mir auf dass ich oft schaue was die anderen machen, versuche mitzuhalten.
    Glücklich bin ich damit nicht. Ich werde in Zukunft noch bewusster sein, mein “ Ding“ machen. Vielen Dank für den Hinweis und ein schönes Wochenende.

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  2. Lucia Esposito sagte:

    Liebe Regina,
    seit meiner Teilnahme an Deinem Seminar „Berge Deinen Schätz!“ bin ich täglich anders als die anderen.
    – Ich gründete mit anderen eine neue Partei in meinem Kreis, die jetzt zur Europawahl zugelassen ist.
    – ich entschied, meinen Mitarbeitern täglich frisches Obst und Gemüse zur Verfügung zu stellen.
    – ich entschied, die Büro’s meiner Mitarbeiter und die ganzen Produktionshallen nach Feng Shui zu überplanen.
    Die Sprachstruktur nach dem Buch „Die Kraft der Sprache“ übernahm ich. Diese Andersartigkeit erlebe ich als hellen Energiestrahl nach oben. Euch auf meinen Lebensweg zählen zu dürfen, macht mich dankbar.
    Ich wünsche allen Lesern die Anbindung zu diesen Lichtstrahl ganz nach oben.
    Lucia Esposito

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