Neulich im Coaching suchte eine weibliche Führungskraft einen Weg aus dem Korsett ihres Berufslebens, das ihrer Meinung nach ausschließlich aus Vorschriften, Erwartungen und Benimmregeln bestand und ihr so die Luft zu atmen nahm. Während sie den anderen Teilnehmern von ihrer Situation berichtete, sprach sie gefühlte 20 mal innerhalb von 10 Minuten die Formulierungen “ich muss” und “ich soll” aus, statt “ich will” oder „ich möchte“ zu sagen.

Sie beschrieb Freiheit als ihren wichtigsten Wert und echauffierte sich sehr darüber, dass andere ihr diese nehmen zu wollen schienen. Offenbar war ihr überhaupt nicht klar, dass sie sich ganz alleine in ihr “Muss”-Korsett geschnürt hatte, dass sie sich also ganz ohne fremdes Zutun beschränkte.

Es ist ungemein interessant, einmal sorgfältig auf seine eigenen Gedanken und Worte zu achten. Klick um zu Tweeten

Es ist ungemein interessant, einmal sorgfältig auf seine eigenen Gedanken und Worte zu achten. Sich zuzuhören, wenn man denkt und spricht. Oder andere zu bitten, einen darauf aufmerksam zu machen. Denn: Was wir ausstrahlen, ziehen wir an. Der Weg geht immer zuerst über uns, bevor wir im Außen etwas ändern.

Was wir ausstrahlen, ziehen wir an. Klick um zu Tweeten

„Was trifft, trifft zu!“ Will sagen: Was dich betroffen macht, hat mit dir zu tun und bietet eine wunderbare Lerneinheit frei Haus. Je schneller man aufhört, über andere zu fluchen und stattdessen schaut, was es mit einem selbst zu tun hat, umso schneller ist man wieder auf dem leichten Weg.

Schlagen Sie doch einmal eine Woche lang einen ganz neuen Weg ein und absolvieren Sie eine strikte “Muss”-Diät: Streichen Sie das „m“-Verb aus Ihrem Vokabular und genießen Sie es, nicht zu “müssen”, sondern zu “wollen” oder einfach zu tun (was Sie evtl. müssen). Die Diät wird Sie „gedankenleicht“ machen – versprochen. Und wie wir wissen, reist es sich besser mit leichtem Gepäck
Das schönste Mantra dazu ist für mich der Satz: „Ich kann, weil ich will, was ich muss!“

„Ich kann, weil ich will, was ich muss!“ Klick um zu Tweeten

Wenn Sie das Thema interessiert und Sie mehr darüber wissen möchten, lade ich Sie herzlich ein, an meinem „Ich kann das, ich mach das“-Seminar am 21. Mai in Kaltenkirchen teilzunehmen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen freudvolle, beschwingte und zwanglose Tage,

Ihre Regina Först