Geben wir es zu: Der Mann ist einfach perfekt! Perfekt angezogen, perfekt im Beruf, perfekt im Privatleben – kein Wunder, das Bayern-München-Trainer und Titel-Jäger Pep Guardiola dem Focus der vergangenen Woche den Titel wert war. Der 43jährige Spanier ist ein Mann, der alles richtig zu machen scheint. Ein personifizierter Perfektionist, ein beruflicher Überflieger, der fair, sympathisch und obendrein auch noch äußerst attraktiv ist. Pep Guardiola führt eine glückliche Ehe mit drei Vorzeige-Kindern, hat seine Berufung zum Beruf gemacht und es geschafft, eine Mannschaft, die bereits unbesiegbar schien, zu einer noch stärkeren Truppe aufzubauen.

Doch Pep ist nicht nur gut aufgestellt, er ist auch immer superstimmig angezogen. Seine Kombinationen und Schnitte harmonieren genauso perfekt wie die Proportionen und Farben seiner Jeans, Jacken, Hemden und Maßanzüge von Prada, Dior oder Armani. Sein Outfit hat ihm sehr geholfen, seine berufliche Qualifikation zu unterstreichen und einen professionellen, extrem hochwertigen Gesamt-Eindruck zu machen. Sein Styling ist professionell, souverän, weltmännisch, lässig und elegant. Er gilt als bestgekleideter Trainer der Branche, gegen den die bisherigen Stil-Ikonen David Beckham und Jogi Löw wie plumpe Kleidungs-Amateure wirken. Harpers Bazaar lobt ihn für seine „perfekten Stilbrüche“ und für Bestsellerautor Nick Hornby ist er ein „Auteur“, ein „Künstler, der mit eigener Handschrift Fußballgeschichte schreibt“.

Was uns das sagen will? Ganz einfach: Pep beweist, dass die Verpackung genauso wichtig ist, wie der Inhalt. Glauben Sie, dass Mercedes ähnlich viele Autos verkaufen würde, wenn sie ihre erstklassigen Motoren in Trabbi-Karosserien einbauen ließen? Oder das Maria Furtwängler ähnlich hohe Einschaltquoten erzielen würde, wenn ihr schauspielerisches Talent in der fleece-bejackten Hülle von Mutter Wollny steckte?

„Kleider machen Leute“: Auch wenn die Ausstrahlung noch so sympathisch, schillernd und faszinierend ist – es ist nicht egal, was wir tragen, wie wir gekleidet sind, denn das menschliche Gehirn hat ein immens starkes Bedürfnis nach optischer Harmonie. Wenn jemand stimmig gekleidet ist, schließt unser Gehirn daraus, dass auch der Inhalt stimmt. Wer sich stimmig anzieht, wird positiv wahrgenommen. Wird die Kleidung dagegen als unstimmig wahrgenommen, wird das Gegenüber unbewusst misstrauisch, fragt eher noch mal nach, guckt noch mal hin.

Äußere Erscheinung und Innenleben müssen zueinander passen und sich im Idealfall zu einem harmonischen Gesamtbild ergänzen – genau, wie ich es vor kurzem in meiner „4-K-Regel“ formuliert habe: Körpersprache, Kleidungsstil, Kommunikation – und Konzentration, bzw. Klarheit sind die Bausteine, aus denen sich eine überzeugende Ausstrahlung, ein faszinierendes Charisma zusammensetzt.

Die gute Nachricht: Jeder einzelne Baustein lässt ich optimieren! Ich zeige Ihnen gerne, wie man ihn aufPEPpt.

Herzlichst,

Ihre Regina Först